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Vorwort  Просмотрен 30

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Erwünscht.

Die

Seelen-Grund-

(Gott - in - uns)

Bibel

Das Evangelium des Matthäus

Die heilige Schrift

Nach dem Grund-Text aufs Neue übersehen

nebst der buchstäblichen und geheimen Erklärung,

Worin von dem

Im Fleisch erschienenen Gott-Menschen Christi

Und seinem Reich

Nach der inneren und äußeren Haushaltung Gottes

Gehandelt wird.

Berleburg, Sayn-Wittgenstein, 1726-1736

Gt;Adamas der Kleinste< 2020

Die Welt ist verklärt, denn Gott ist auf der Erde.

Sehen Sie nicht, wie alle Himmel sich freuen?

Ich habe Besitz ergriffen von meinem Reich,

werfe den Papst ins Gefängnis

und lasse „die Politiker“ erschießen.

Nietzsche

 

 

Neues Testament

Das Evangelium des Matthäus.

Kapitel:

Vorwort

Dieses Evangelium wird für das erste gehalten, welches schriftlich zum Vorschein gekommen;

und ist, wie man glaubt, kurz bevor Matthäus zu den Heiden gegangen, von ihm verfaßt

und die Geschichte des Lebens Jesu darin zusammengetragen worden

Damit stimmt das Zeugnis Eusebius überein, wenn er spricht,

Matthäus habe sein Evangelium geschrieben, als er sich von den Juden zu den Heiden wandte.

Und Nicephorus stimmt auch insoweit bei,

nur daß er das schreiben ins 15. Jahr nach Christi Himmelfahrt oder das 48. nach seiner Geburt,

jener hingegen mit Theophylacto und anderen

schon ins 8. oder 9. nach der Himmelfahrt, oder das 41. nach der Geburt setzt,

dem auch Seldenus beitritt.

Nun gibt zwar Irenaeus noch einen zweiten oder dritten Bericht,

der dahin geht, daß es erst damals sei geschrieben worden,

als Petrus und Paulus das Evangelium zu Rom predigten,

und den Grund zur Kirche legten.

Und also wäre es erst um das 61. Jahr Christi und das 7. Nero’s geschehen;

welches auch Papiae Bericht ist.

Anderen aber will das nicht wahrscheinlich fallen,

daß die Apostel so lange (und bis 30 Jahre nach Christi Himmelfahrt)

damit sollen angestanden haben,

zumal da so viele falsche, erdichtete Evangelien zu der Zeit hervorkamen.

 

Der Anlaß dazu wird an einem gewissen Ort der alten Urkunden so erzählt,

daß als sich in dem gelobten Land eine schwere Verfolgung erhoben,

die Bekehrten aus den Juden,

damit sie der Lehre nicht entbehren müßten,

wenn es ihnen etwa an Lehrern des Glaubens gebrechen sollte,

solches von Matthäus begehrt hätten,

daß er von allen Werken und Worten Christi eine historische Beschreibung abfassen möchte,

damit sie den Grund des Glaubens allenthalben bei sich hätten, wo sie etwa hinkämen.

 

Zu einer Hauptfrage hat Anlaß gegeben die Sprache, in welcher er ursprünglich geschrieben;

da ein allgemeiner Glaube bei den Kirchenvätern gewesen,

daß er um der neubekehrten Juden willen in hebräischer Sprache geschrieben,

und seine evangelische Historie zu Kapernaum verfaßt habe;

welche Meinung andere Kirchenväter teilten.

Es hat aber an solchen nicht gefehlt, die das Gegenteil behauptet,

daß er wie die anderen in griechischer Sprache geschrieben,

und das Zeugnis Papiae, worauf man sich größtenteils gründete,

nicht für wichtig wollten gelten lassen,

da die Hauptgründe, derer sie sich bedienen, ungefähr dahin gehen,

daß keiner von allen Vätern das hebräische Exemplar selbst gesehen;

daß die griechische Sprache damals die gewöhnliche Sprache muß gewesen sein,

weil die anderen auch an die Juden selbst (wie Petrus und Jakobs) in solcher geschrieben.

 

Daß auch Matthäus unter allen Evangelisten am wenigsten die Zeitordnung in acht genommen,

sonderlich in der ersten Hälfte, haben viele vorgegeben, andere aber widersprochen,

und sich gewundert, wie jene darauf gekommen,

da doch eine schöne Übereinstimmung zwischen ihm und den übrigen sich findet,

obschon er eines und das andere nicht hat, das andere haben.

Was er hat (der Inhalt) faßt ungefähr in sich:

Das Geschlechts-Register Jesu Christi, seine Geburt, Auferziehung und Amt.

Das prophetische Amt im Predigen und Wunder-tun,

das priesterliche Amt in der Aufopferung seiner selbst,

und das königliche Amt in seiner Auferstehung und Regierung der Kirche.

 

Matthäus wird in Markus 2,14 auch Levi genannt, und sein Vater Alphäus,

welcher jedoch ein anderer war als der Vater Jakobi (Luk. 6,15).

Seine Mutter aber war eine Schwester oder Base der Jungfrau Maria.

Er muß also zwei Namen gehabt haben, und wie einige vermuten,

nach seiner Berufung den Namen Matthäus mehr gebraucht haben,

womit er sich selbst nennt (Kap. 9,9; 10,3).

Dieser Name führt in seiner Bedeutung eine Gabe,

und es war auch gewiß keine geringe Gnade, die ihm widerfahren ist,

aus seinem früheren Stand ein Apostel zu werden.

Denn er war ein Zöllner und römischer Beamter, die aber dabei

gewöhnlich rechte Leute-Schinder waren.

 

Dieser Matthäus soll dann nach Christi Himmelfahrt

12 Jahre in Judäa das Evangelium verkündigt haben,

ehe er nach Äthiopien oder Mohrenland kam,

wo er auch in der Stadt Nadaver im Jahre Christi 60, nach einigen Berichten,

Märtyrer soll geworden sein.

 

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