Всего на сайте:
248 тыс. 773 статей

Главная | Изучение языков

Diktat als eine der Hauptarten schriftlicher Arbeiten  Просмотрен 601

Eine der Hauptarten schriftlicher Arbeiten und Tests war früher das Diktat. Es ist heute in den Hintergrund getreten, da viele Methodiker der Ansicht sind, dass der Hauptzweck des Diktats die Herausbildung und Kontrolle orthographischer Fertigkeiten sei und dass es deshalb vernachlässigt werden könne. Korrekte Orthographie stelle sich mit der Entwicklung der Sprachbeherrschung automatisch ein. Neuerdingst gibt es jedoch Stimmen, die dieser Auffassung wiedersprechen und den Standpunkt vertreten, das Diktat diene gleichzeitig der Aneignung und Kontrolle des lexikalischen und grammatischen Materials und vervollkommne vor allem die Fähigkeit im Verstehen von Texten.

So sei z.B. die richtige Zeichensetzung ein Beweis für das Verständnis des Gehörten. Danach unterscheidet das Diktat sehr gut zwischen niedrigem und mittlerem Könnensniveau. Ja, man hält es sogar für den besten Test von Globalkönnen und glaubt, dass es sehr gut überprüft, inwieweit der Lerner in der Lage ist, den Gesprächsstrom, der auf sein Ohr trifft, mit Hilfe seiner Sprachkentnnisse vorauszuahnen und zu interpretieren. Wenn beim Hören Wörter nicht nur phonetisch erkannt werden, sondern auch auf Grund der Hörerwartung durch den Kontext, dann spricht die Tatsache, dass dies auch beim Diktat geschieht, nicht gegen, sondern für das Diktat.

Aufgrund seiner sprachlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten versieht der Hörer das akustisch Gehörte mit einer phonemischen, lexikalischen und syntaktischen Struktur und erschließt daraus den Inhalt der Mitteilung. Sind seine sprachlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten jedoch nur unzureichend entwickelt, dann versteht er das akustisch Gehörte nur unvollkommen.

Bei einem Diktat in der 2. Fremdsprache, bei dem der Lerner das, was er hört und versteht, in graphischen Zeichen wiedergeben, niederschreiben muss, zeigen falsche Niederschriften, wo er die Sprache nicht gut beherrscht und deshalb falsch versteht. Schlechte Lautunterscheidung führt z. B. zu einer lexikalischen Verwechselung (bekleiden - begleiten), ungenügende Wortkenntnis erweist sich in einem falschen phonetischen Verständnis (er liest das Buch liegen) oder es kommt zu einer Reihe von syntaktischen Fehlern. Dies alles zeigt, dass das Diktat nicht nur Orthographie prüft. Diktate dienen sowohl der Vorbereitung als auch der Kontrolle. Das vorbereitende Diktat bereitet das Kontroll vor. Ihrem Ziel nach kann man folgende Arten der Diktate unterscheiden:

· Das graphische Diktat (Schreiben von Buchstaben )

· Das orthographische Diktat

· Das grammatische Diktat

· Das lexikalische Diktat usw.

Nach der Art der Durchführung unterscheidet man das optische Diktat, das Selbstdiktat, das optisch-akustische Diktat, das Lückendiktat, das Diktat nach Gehör.

Beim optischen Diktat wird zunächst ein Wort (oder ein Satz) an die Tafel geschrieben, besprochen und dann weggewischt. Die Lerner schreiben jetzt aus dem Gedächtnis auf, was an der Tafel stand. Ein optisches Diktat bereitet meist ein Kontrolldiktat vor.

Beim Selbstdiktat schreiben die Lerner einen Text, den sie vorher auswendig gelernt haben, aus dem Gedächtnis auf. Da die Lerner vorher erfahren, warum sie den Text auswendig lernen sollen, bemühen sie sich, Besonderheiten der Schreibweise und die Satzzeichen zu behalten, was die Aneignung fordert. Auch das SD ist vorbereitender Art.

Das optisch–akustische Diktat wird gleichzeitig an die Tafel und in die Hefte geschrieben (ein Wort, ein Satz).

Der Diktattext wird in der Klasse erörtet und die entsprechenden Regeln wiederholt. Das Diktat ist auch vorbereitender Art und gut zur Beseitigung von Fehlern geeignet, die für die Klasse typisch sind.

Diese Form des Diktats kann mit einer Nachsprechübung mit Erweiterung vom Kern kombiniert werden. Der Lehrer spricht den Kernsatz vor, die Lerner wiederholen ihn. Der Satz wird allmählich erweitert und erst dann niedergeschrieben, wenn er die gewünschte Länge erreicht hat.

Auf diese Art lernen die Schüler, auch längere Sätze zu behalten und ohne ständiges Dazwischenfragen ein Diktat zu schreiben.

Beim Lückendiktat erhalten die Lerner einen mit Lücken versehenen Text. Zuerst liest der Lehrer den Text im normalen Sprachtempo vor. Dann diktiert er die Sätze vollständig, so als ob die Lerner keine Vorfolge hätten, diese füllen die Lücken aus.

Beim Diktieren sollte der Lehrer vermeiden, Endungen und Laute besonders und unnatürlich hervorzuheben. Anschließend liest der Lehrer den Text noch einmal vor, die Lerner lesen leise mit. Dann erfolgt sofort die Korrektur an der Tafel oder mit Hilfe des Tageslichtprojektors.

Diktate sollten möglichst sofort verbessert werden. Einige Tage später weiß der Lerner nicht mehr, warum er ein Wort so und nicht anders geschrieben hat. Zur Festigung kann das Diktat anschließend noch einmal gegeben werden, diesmal als Ganzes, ohne vorgelegten Lückentext. Als Hausaufgabe könnte der Text abgeschrieben werden.

Das Diktat nach Gehör. Der Lehrer liest zuerst den gesamten Text vor und diktiert anschließend Satzweise. Nach dem Diktat liest der Lehrer den Text noch einmal vor, die Lerner lesen still mit und geben anschließend dem Lehrer das Diktat zur Korrektur.

Inhalt und Umfang des Diktats hängen von den Gegebenheiten der jeweiligen Lernergruppe ab. Kontrolldiktate sollten mindestens einmal im Monat durchgeführt werden, vorbereitende Diktate je nach Bedarf. Den Kontrolldiktaten sollten verschiedene Arten vorbereitender Diktate vorausgehen.

Рекомендуемая литература: [3], [5], [6], [7], [8], [9], [10], [11]

7. Планы семинарских занятий:

Тема 1:Psycholinguistische Probleme beim Erlernen der 2. Fremdsprache.

Вопросник:

1. Fremdsprachendidaktik. Begriffserklärung.

2. Tertiärsprachendidaktik.

3. Mehrsprachigkeitsdidaktik.

4. Deutsch als zweite oder weitere Fremdsprache.

5. Psycholinguistische Probleme beim Erlernen der 2. Fremdsprache.

Задания:

I. Erläutern Sie die Begriffe:

- Didaktik;

- Fremdsprachendidaktik;

- Tertiärsprachendidaktik;

- Tertiärsprache;

- Mehrsprachigkeitsdidaktik;

- Interferenz;

- SOS-Strategie.

II. Beantworten Sie die Kontrollfragen:

  1. Was liegt der Tertiärsprachendidaktik zugrunde?
  2. Was wird in der Tertiärsprachendidaktik untersucht?
  3. Was, wozu und wie versucht die Mehrsprachigkeitsdidaktik zu nutzen?
  4. Welche Rolle spielt die erste Fremdsprache (auch Muttersprache) im Deutschunterricht?
  5. Welche Konsequenzen ergeben sich daraus, dass Deutsch meistens als eine zweite Fremdsprache nach Englisch gelernt wird?
  6. In welchen Bereichen sind die Unterschiede zwischen dem englischen und dem deutschen Sprachsystem zu beobachten?
  7. Wonach orientiert man sich beim freien Sprechen?
  8. Wie bilden sich die Sprechstereotype aus?
  9. Welche „Wünsche“ an den Unterricht der ersten Fremdsprache ergeben sich aus der Perspektive des Tertiärsprachenlernens?
  10. Worum geht es beim Tertiärsprachenunterricht und –lernen?

III. Studieren Sie die methodisch-didaktische Fachliteratur, recherchieren Sie im Internet und erläutern Sie die wesentlichenMerkmale des Kommunikativen Ansatzes im Fremdsprachenunterricht.

 

IV. Machen Sie sich mit den Lehrwerken für Deutsch (für Anfänger) bekannt, analysieren Sie sie, und bestimmen sie eines davon, das Ihrer Meinung nach am besten für den Unterricht Deutsch nach Englisch passt.

Argumentieren Sie Ihre Entscheidung.

Das Lehrwerk bezeichnet ein strukturiertes, publiziertes Text- und Übungsangebot für Unterricht oder Einzelstudium, das i.d.R. auf einem methodisch-didaktischen Gesamtkonzept basiert.“ [1]

Lehrwerke zur Analyse:

- Themen 1. Lehrwerk für Deutsch als Fremdsprache, 1995.

- Der Einstieg. Vorkurs Deutsch als Fremdsprache, 2008.

- Sowieso. Deutsch als Fremdsprache für Jugendliche, 1995.

- Hallo, Nachbarn! Grundkurs Deutsch, 2005.

- Studio. Das Deutschbuch, 2013.

- hier können Sie ein anderes Lehrwerk vorschlagen.

Schritte für Analyse:

1. Studieren Sie Inhaltsverzeichnis der angebotenen Lehrwerke.

2. Bestimmen Sie die Ziele der Lehrwerke.

3. Nennen Sie die Komponenten des Lehrwerks (verschiedene Unterrichtsmaterialien wie Lehrbuch, Arbeitsbuch, Glossar, Lehrerhandbuch, Lösungsschlüssel, Grammatikheft, dann sind es visuelle, auditive, audiovisuelle und elektronische Medien, z.B. Tageslichtprojektor, Wandbilder, Cassetten, DVDs, CDs, PC, Video).

4. Studieren Sie den Lektionsaufbau des Lehrwerks (hier geht es um die Gliederung der einzelnen Lektionen: z.B. Einstiegsseite, thematisches Bild, Darstellung der Grammatik, Anbindung von Übungen und Texten usw.).

5. Bestimmen Sie das Inhaltskonzeption des Lehrwerks (Zielgruppe, Themen, Textsorten, Textinhalte und Grammatik)

- Sprechen die Themen und Inhalte die Lebenswelt der Lernenden an?

- Wird landeskundlicher Inhalt im Lehrwerk berücksichtigt?

- Werden grammatische Strukturen systematisiert?

- Enthält das Lehrwerk kommunikative Übungen zur Grammatik?

- Welche Texte enthält das Lehrwerk?

- Wird das Prinzip der Authentizität berücksichtigt?

Unter dem Begriff Textstellt sich jeder etwas anderes vor: ein Lied, eine Geschichte, eine Rede, eine Gebrauchsanweisung, eine Postkarte. Der Begriff Text wird in fünf Kategorien zerlegt: verbale und non-verbale Texte, gesprochene und geschriebene, literarische und nicht-literarische, dialogische und monologische.

6. Beurteilen Sie Layout des Lehrwerks („Das Lehrwerk soll abwechslungsreich und übersichtlich sein“ - beeinflusst die Lernmotivation und erleichtert oder erschwert die Lernprozesse).

7. Beurteilen Sie die Sprache (hier wird sowohl die Unterrichtssprache als auch Sprachnormen, Phonetik, Wortschatz untersucht)

- In welcher Sprache werden die Anweisungen gegeben?

- Wird die Fremdsprache in realistischen Situationen vermittelt?

- Vermittelt das Lehrwerk Varietäten des Deutschen?

- Werden Wortschatz und Grammatik in Kontext einbezogen?

8. Bestimmen Sie das Konzept/ Methodik des Lehrwerks (die methodische Konzeption lässt sich an bestimmten Elementen gut erkennen, nämlich an Texten, Grammatik, Übungen, Lektionsaufbau und Lernprogression: Wird das selbstständige Lernen gefördert?

V. Führen Sie Ihre eigenen Beispiele an:

- Fehler in der deutschen Sprache, die auf den Einfluss des Englischen auf das Deutsche zurückzuführen sind;

- „falsche Freunde“ im Wortschatzbereich, die bei der Übertragung von Wörtern aus dem Englischen ins Deutsche entstehen.

Тема 2:Didaktisch-methodische Besonderheiten beim Erlernen der 2. Fremdsprache.

Вопросник:

1. Die Ziele und Aufgaben des Deutschunterrichts

2. Erweiterung des Sprachbesitzes/ der Spracherfahrungen und der Sprachlernerfahrungen

3. Prinzipien der Tertiärsprachendidaktik

Задания:

I. Beantworten Sie die Kontrollfragen:

1. Wovon hängen die Ziele und Aufgaben des Deutschunterrichts in der Schule ab?

2. Worin besteht die Hauptaufgabe der Schule?

3.

Woraus ergibt sich die Spezifik der zweiten Fremdsprache als Unterrichtsfach?

4. Warum hat der Fremdsprachenunterricht den praktischen Charakter?

5. Was bedeutet das Aneignen einer anderen Denkweise beim Erlernen einer Fremdsprache als Verständigungsmittel?

6. Was nimmt eine wichtige Stellung im Tertiärsprachenunterricht ein?

7. Was ist das Ziel des Tertiärsprachenunterrichts?

8. Was steht bei dem Planungsansatz der Tertiärsprachendidaktik im Vordergrund?

9. Wovon hängt die konkrete Ausgestaltung der Lehrmethoden und Lernverfahren ab?

10. Was versteht man unter Zielsetzung und welche Lehrziele unterscheidet man?

11. Welche Merkmale der Lernenden sind für den L3-Fremdspracherwerb von Relevanz?

12. Welche Aspekte der Lehrsituation sind zu berücksichtigen?

13. Worum geht es beim Verstehen im Tertiärsprachenunterricht?

14. Was bedeutet Verstehen im Kontext des Tertiärsprachenunterrichts?

15. Was ist ein charakteristisches didaktisches Element des Tertiärsprachenlernens auf der Grundlage des Verstehens? Was bedeutet das?

16. Wie kann man Schüler leichter für das Erlernen einer Fremdsprache gewinnen?

17. Welche Textsorte kennen Sie? Wodurch unterscheiden sie sich?

18. Was ist ein ganz wesentliches Ziel des Tertiärsprachenunterrichts?

19. Was bedeutet „die Lernenden aktivieren“?

II. Erläutern Sie die Begriffe:

- Transferaspekt;

- deklaratives Wissen;

- prozedurales Wissen;

- „Kultur des lauten Denkens im Klassenzimmer“;

- Kognitives Lernen;

- „synthetische Paralleltexte“;

- authentische Texte.

III. Berichten Sie über die wesentlichen Merkmale der Transferbereiche:

- Transferbereich 1: Erweiterung des Sprachbesitzes;

- Transferbereich 2: Erweiterung des Sprachlernbewusstseins durch Besprechung von Sprachlernprozessen und Sprachlernerfahrungen.

IV. Berichten Sie über die Prinzipien der Tertiärsprachendidaktik:

- I. Prinzip: Kognitives Lernen: Entfaltung von Sprachbewusstheit und Sprachlernbewusstheit;

- II. Prinzip: Verstehen als Grundlage und Ausgangspunkt des Lernens;

- III. Prinzip: Inhaltsorientierung;

- IV. Prinzip: Textorientierung;

- V. Prinzip: Ökonomisierung des Lernprozesses

V. Machen Sie sich mit zwei Beispielen für den Tertiärsprachenunterricht bekannt, analysieren Sie sie, und äußern Sie Ihre Meinung dazu: Könnten diese Beispiele im Fremdsprachenunterricht verwendet werden?

Предыдущая статья:Тезисы лекции. 1. Einsatz von Lesetechniken und –strategien/ Schreiblerntechniken und.. Следующая статья:Beispiel 1.
page speed (0.0211 sec, direct)