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Das Erbe der Weißen Rose  Просмотрен 136

Nachdem der innerste Kreis der Weißen Rose ermordet worden war, wurde ihre Arbeit zunächst noch fortgeführt und ihr Gedankengut weitergetragen. So vervielfältigte der Münchner Chemiestudent Hans Leipelt gemeinsam mit gleichgesinnten Freunden das letzte Flugblatt und verteilte es, versehen mit dem Zusatz "Und ihr Geist lebt trotzdem weiter", in Hamburg. Außerdem organisierte er eine Spendensammlung für die Witwe Kurt Hubers. Diese Aktivitäten wurden verraten, Hans Leipelt, seine Freundin Marie-Luise Jahn und andere Unterstützer im Herbst 1943 verhaftet. Leipelt wurde am 29. Januar 1945 hingerichtet, Marie-Luise Jahn wurde zu zwölf Jahren Haft verurteilt.

Die Medizinstudentin Traute Laufrenz hatte bereits im November 1942 Flugblätter von München nach Hamburg mitgebracht. Ihr Freund Heinz Kucharski, ein Student der Philosophie und Orientalistik, verteilte sie dort mit Hilfe anderer oppositioneller Studenten. Ende 1944 kam die Gestapo auch Mitgliedern der Hamburger Gruppe auf die Spur. Am 17. April 1945, kurz vor Kriegsende, wurden auch sie vom Volksgerichtshof verurteilt. Heinz Kucharski konnte auf dem Weg zur Hinrichtung fliehen. Die anderen starben während der Haft.

Über den Hamburger Zweig war das letzte Flugblatt der Weißen Rose ins Ausland gelangt und im Dezember 1943 von britischen Bombern über Deutschland abgeworfen worden. Thomas Mann sprach in einer nach Deutschland ausgestrahlten Rede in der BBC über die Mitglieder der Weißen Rose als Vertreter eines besseren, anderen Deutschlands, so klein ihre Zahl auch gewesen sei, und versicherte: "Ihr sollt nicht umsonst gestorben sein, sollt nicht vergessen sein."

Sabine Kaufmann/Meike Meyer, Stand vom 01.10.2013

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