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Die Entstehung der Weißen Rose  Просмотрен 53

Die Weiße Rose war eher ein Freundeskreis als eine Organisation. Christoph Probst und Alexander Schmorell waren seit ihrer Schulzeit befreundet. Sie lernten Willi Graf und Hans Scholl während ihres Medizinstudiums 1941/42 an der Münchner Universität kennen. 1942 begann auch Sophie Scholl ihr Philosophie- und Biologiestudium und kam mit den Freunden ihres Bruders in Kontakt. Sie trafen sich zu Lese- und Diskussionsabenden. Gemeinsam besuchten sie auch die Vorlesungen des Philosophie-Professors Kurt Huber, der schon mit den Nazis in Konflikt geraten war und der später ebenfalls ein aktives Mitglied der Gruppe werden sollte.

Geschwister Scholl: Liebe zu Natur und Literatur

Anfänglich waren zumindest die Geschwister Scholl vom Nationalsozialismus durchaus noch angetan gewesen. Es waren die gemeinsamen Fahrten der Hitlerjugend und dem Bund Deutscher Mädels, das Gemeinschaftserlebnis und die Vorstellungen von Vaterland, die die jungen Leute ansprachen. Doch ihre frühe Begeisterung wich schnell grundsätzlicher Kritik. Grundlage ihrer Aktionen waren christliche und humanistische Wertvorstellungen. Sie beschäftigten sich mit den Kirchenlehrern Augustinus und Thomas von Aquin sowie der Existenzphilosophie des dänischen Denkers Kierkegaard. Hans Scholl ging es darum, ein "sichtbares Zeichen des Widerstandes von Christen zu setzen". Er wollte am Ende des Krieges nicht "mit leeren Händen vor der Frage stehen, was habt ihr getan".

Überlebende deutsche Soldaten verlassen Stalingrad

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